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Digitale Signatur der Einverständniserklärung: Wie wählt man ein rechtlich sicheres und benutzerfreundliches System?

Digitale Signatur der Einverständniserklärung: Wie wählt man ein rechtlich sicheres und benutzerfreundliches System?

In einer Zeit, in der die Digitalisierung von Dokumenten sowie deren digitale Transformation für eine Vielzahl von Sektoren unerlässlich sind, ist auch eine Digitalisierung der Einverständniserklärung für Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäuser und Arztpraxen notwendig.

In manchen Ländern bedarf die Einverständniserklärung in bestimmten Fällen der Schriftform, was wiederum die Notwendigkeit mit sich bringt, die persönliche Unterschrift des Patienten als Nachweis dieser Einwilligung einzuholen.

Diese Notwendigkeit der handschriftlichen Unterschrift, eröffnet uns zwei Optionen: die Digitalisierung von Dokumenten oder den Einsatz digitaler Methoden, wie der elektronischen Signatur, für die Unterschrift der Einverständniserklärung.

LDurch die Digitalisierung eines Papier-Dokuments entsteht häufig eine Formatänderung, welche in der Regel einen Informationsverlust und damit einen Verlust der Beweiskraft mit sich bringt und somit nicht empfohlen wird. Durch den Einsatz von elektronischen Signaturlösungen entfällt jedoch diese Formatänderung, da das Dokument von Anfang an elektronisch ist und in keinem Moment verändert wird.

Wir analysieren im Folgenden die Gültigkeit der digitalen Signatur der Einverständniserklärung aus rechtlicher Sicht und zeigen auf, welche Vorteile die elektronische Signatur solch sensibler Dokumente mit sich bringt und wie man für diese Fälle ein sicheres und geeignetes Signatursystem wählt.

Kann die Elektronische Signatur für die Einverständniserklärung verwendet werden?

Die Einverständniserklärung ist in Deutschland im Allgemeinen durch Artikel 630 des BGB definiert und geregelt:

“Artikel 630d. Einwilligung.

1. Vor Durchführung einer medizinischen Maßnahme, insbesondere eines Eingriffs in den Körper oder die Gesundheit, ist der Behandelnde verpflichtet, die Einwilligung des Patienten einzuholen.

Artikel 630e. Aufklärungspflichten.

2. Die Erklärung muss mündlich durch den Behandelnden oder durch eine Person erfolgen, die über die zur Durchführung der Maßnahme notwendige Ausbildung verfügt; ergänzend kann auch auf Unterlagen Bezug genommen werden, die der Patient in Textform erhält. Obwohl das Gesetz eine mündliche Einholung der Einwilligung des Patienten erlaubt, wählt der Großteil der praktizierenden Ärzte und Kliniken dennoch die Schriftform, um sich im Falle eine Rechtsstreits abzusichern.“

In diesem Fall stellt sich die Frage, ob die digitale Signatur für die Unterzeichnung einer Einverständniserklärung Gültigkeit besitzt. Die aktuelle eIDAS-Verordnung besagt Folgendes:

“Einer elektronischen Signatur darf die Rechtswirkung und die Zulässigkeit als Beweismittel in Gerichtsverfahren nicht allein deshalb abgesprochen werden, weil sie in elektronischer Form vorliegt oder weil sie die Anforderungen an qualifizierte elektronische Signaturen nicht erfüllt.”

Somit sind elektronische Signaturen für die Unterschrift der Einverständniserklärung gültig.

Welche Vorteile Hat Die Nutzung Der Digitalen Signatur Für Die Einverständniserklärung?

    • Der digitale Prozess vereinfacht das Verständnis der Informationen für die Patienten und verbessert die Beziehung zum Arzt.
    • Prozesse werden optimiert, da kein Drucken erforderlich ist und man nur auf einem Gerät unterzeichnen muss.
    • Eine Reduzierung der Kosten für den Druck und die Archivierung von physischen Dokumenten sowie den Postversand und eine Einsparung von Arbeitszeit.
    • Neben dem Nutzen in wirtschaftlicher Hinsicht, hat die Nutzung der digitalen Signatur zudem einen positiven Einfluss auf die Umwelt (Papier, Drucker etc.).
    • Eine Reduzierung der Möglichkeit von Fehlern wie z.B. dem Verlust von Informationen (Papier).

Obwohl alle elektronischen Signaturen grundsätzlich für die Unterzeichnung der Einverständniserklärung gültig sind, ist es dennoch korrekt, dass gewisse Arten von elektronischen Signaturen eine höhere Rechtsgültigkeit aufweisen und zudem benutzerfreundlicher sind– zwei wesentliche Elemente für die Unterzeichnung von sensiblen Dokumenten. Bei der Wahl der richtigen Signaturmethode ist es somit notwendig, das jeweilige Produkt dahingehend zu bewerten.

Warum Ist VIDsigner Die Optimale Elektronische Signatur Für Die Unterschrift Der Einverständniserklärung Und Anderer Sensibler Dokumente?

    1. Garantie, dass der Patient sehen kann, was er unterschreibt (WYSIWYS): eine wesentliche Voraussetzung für die Unterzeichnung der Einverständniserklärung und eine Funktion, die auf Signaturpads nicht verfügbar ist, da das Dokument nicht visualisiert werden kann.
    2. Rechtssicherheit: Da es sich um einen Service und nicht um ein Produkt handelt, ist es rechtlich sicherer. Darüber hinaus erfüllen wir die anspruchsvollsten Anforderungen.
    3. Rechtliche Verantwortung: Bei VIDsigner übernehmen wir jegliche Verantwortung für die mit unserem Service verbundenen rechtlichen Risiken und verfügen über Rechtsexperten für Public-Key-Infrastruktur (PKI) und elektronische Signaturen.
    4. Integration mit bestehender Software: Unsere elektronische Signatur hat mehr als 500 Kunden im Gesundheitswesen und 60 Integrationen über API Rest.
    5. Flexible Lösung: VIDsigner passt sich jedem Szenario an, und bietet verschiedene Signaturmethoden, die miteinander kombiniert werden können, um sich so nahtlos an die Bedürfnisse von Teams und Einzelpersonen anzupassen.
    6. Internationale Anerkennung: eDer Signaturservice von VIDsigner wurde zu einem der Top 10 Patient Engagement Solution Providers in Europa ausgezeichnet.

Der elektronische Signaturdienst VIDsigner entspricht den Bedürfnissen des Gesundheitssektors hinsichtlich der Einholung des Einverständnisses des Patienten und der Ratifizierung durch den Arzt, da die mit VIDsigner erstellten Signaturen maximale rechtliche Gültigkeit genießen und zudem die Nutzung zweier Signaturmethoden in einem Dokument ermöglichen: die fortgeschrittene elektronische Signatur des Patienten, die handschriftlich erfasst wird (Biometrische Signatur), sowie die Zentralisierte Signatur anhand des qualifizierten Zertifikats des Arztes. Und all dies, mit absoluter Benutzerfreundlichkeit für den Patienten und ohne die technologische Komplexität der elektronischen Signatur auf diesen zu übertragen.

Die Digitale Transformation Der Einverständniserklärung Steht Vor Der Tür, Doch Sollte Man Stets Beachten, Dass Sie Über Ein Höchstmass An Rechtssicherheit Verfügt

Wie erläutert, ist die Verwendung eines elektronischen Signaturservice zur Unterzeichnung der Einverständniserklärung und sensibler Dokumente nicht nur rechtsgültig, sondern vereinfacht und rationalisiert zudem den Prozess, indem sichergestellt wird, dass der Patient mit dem, was er unterzeichnet und wie er es unterzeichnet, vertraut ist.

Doch nicht alle elektronischen Signaturen sind gleich und wie bereits angemerkt, existieren elektronische Signaturen, die für unterschiedliche Anwendungsszenarien rechtlich gültig und geeignet sind. Aufgrund dessen ist es wichtig, bei der Wahl eines elektronischen Signatursystems die Methode auszuwählen, die in der Lage ist, Benutzerfreundlichkeit und Rechtssicherheit auf die effizienteste Weise zu kombinieren und die anspruchsvollsten rechtlichen Garantien bei der Unterzeichnung von Einverständniserklärungen und anderen vertraulichen Dokumenten zu erfüllen.

Wenn Sie auf der Suche nach einer digitalen Signaturlösung für Ihr Unternehmen oder Ihren Service sind, dann kontaktieren Sie uns für weitere Informationen! Gern empfehlen wir Ihnen die Signaturmethode, die am besten zu Ihren Anforderungen passt.

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